Die aktuellen Entwicklungen und Ausblick am Edelmetall- und Kupfermarkt zusammengefasst!

Der aktuelle Platinmarkt zeigt tatsächlich eine angespannte Situation, da der Platinpreis bei 970 USD je Feinunze liegt und im Vergleich zu Gold stark unterbewertet ist.

 

Das Angebotsdefizit, das für dieses Jahr auf 848.000 Unzen geschätzt wird, und die sinkenden Lagerbestände deuten darauf hin, dass der Markt seit drei Jahren unterversorgt ist.

 

Obwohl die Platinnachfrage in diesem Jahr um 5% zurückgehen soll, wird ein weiteres Angebotsdefizit erwartet, hauptsächlich aufgrund einer geringeren Minenproduktion in Südafrika.

 

Das könnte tatsächlich zu einem Anstieg des Platinpreises führen, da die Prognosen des World Platinum Investment Council darauf hindeuten, dass der Preis zu niedrig ist.

 

Auf der anderen Seite haben die Gold-ETFs im Februar starke Zuflüsse von 100 Tonnen verzeichnet, was den Goldpreis auf ein Rekordniveau steigen ließ. Besonders in den USA gab es signifikante Zuflüsse, während das Interesse in Europa und China unterschiedlich ausgeprägt war.

 

Es ist spannend zu sehen, wie sich die Kupfermärkte entwickeln. Der Kupferpreis hat in dieser Woche tatsächlich einen deutlichen Anstieg erfahren, was vor allem durch die Sorgen um mögliche US-Importzölle auf Kupfer bedingt ist. Der Anstieg um mehr als 4% an der Comex und um gut 3% an der LME zeigt, dass es momentan viel Bewegung im Markt gibt.

 

Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass dieser Aufwind nicht durch fundamentale Faktoren gestützt wird. Die Aufhebung des Exportverbots für Kupfererz in Indonesien könnte tatsächlich zu einer Entlastung für die Kupferhütten führen, die derzeit mit einer Knappheit an Kupferkonzentrat kämpfen.

 

Indonesien hat mit der Grasberg Mine eine der größten Kupferminen der Welt, und die Entscheidung der Regierung könnte den Markt beeinflussen.

 

Zusätzlich zeigen die chinesischen Außenhandelsdaten, dass trotz eines Anstiegs der Kupfererzimporte zu Beginn des Jahres die Importe von unverarbeitetem Kupfer um gut 7% gesunken sind. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Verarbeitungsmargen in China unter Druck stehen, was sich ebenfalls auf die Nachfrage auswirken könnte.

 

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Beste Grüße aus Frankfurt am Main

 

Michael Neumann

Chief Executive Officer